Die Sonne über dem Balkan nutzen
Politischer Besuch bei SCHOTT Solar
Mainz, 08. Februar 2012. Politische Delegierte aus Bosnien & Herzegowina, Montenegro und Kroatien informierten sich bei der SCHOTT AG in Mainz über das Thema Solarenergie und deren Anwendungsmöglichkeiten in ihren Heimatländern. Alle Länder verfügen über eine hohe Sonneneinstrahlung – Montenegro allein zählt 280 Sonnentage im Jahr.
Manfred Miehe, Senior Manager Sales & Market Development Eastern Europe SCHOTT AG, empfing zusammen mit Andreas Hahn, Director Sales Emerging Photovoltaic Markets bei SCHOTT Solar, die dreiköpfige Delegation. Im Erich-Schott-Center informierten sich Nikica Dzambo, Generalkonsul von Bosnien & Herzegowina, Zeljko Stamatovic, Generalkonsul von Montenegro und Vladimir Hruska, Generalsekretär Deutsch-Kroatische Gesellschaft e.V. über die Eigenschaften der PV-Module von SCHOTT Solar. Insbesondere zeigten die Gäste großes Interesse an Solaranlagen auf privaten und industriellen Gebäuden.
Darüber hinaus wurden die Themen der Energiespeicherung und des Einspeisens in das Stromnetz rege diskutiert. Stamatovic unterstrich die Bedeutung der noch ausstehenden gesetzlichen Grundlagen zur Energiegewinnung und -einspeisung von Solarstrom in den meisten Balkanstaaten. "Bereits 1981 hatten wir in Montenegro eine Anlage, die Solarstrom generierte, aber der Krieg hat diese Ansätze zunichte gemacht", bemerkte Stamatovic.
Ein elementarer Punkt für beide Länder bezüglich der Solarenergiegewinnung ist der Beitritt zur EU, um somit Unterstützung und Know-how aus anderen EU Staaten zu erhalten. Vladimir Hruska aus Kroatien sagte zu, seine Kollegen aus Bosnien & Herzegowina sowie Montenegro tatkräftig zu unterstützen und Erfahrungswerte gerne weiterzugeben.
Die Delegationsteilnehmer waren sehr daran interessiert die Zusammenarbeit mit SCHOTT Solar zu vertiefen, um die Entwicklung der Solartechnologie in ihren Heimatmärkten weiter voranzutreiben.
|