Sicheres Waschen und Tanken
Netzwerkkameras von Mobotix sichern Tankstelle und
Mitarbeiter
Tankflitzer – so nennen Tankstellenbesitzer Personen,
die ihr Auto voll tanken und dann losfahren, ohne zu zahlen. Der finanzielle
Schaden, der dadurch entsteht, ist ärgerlich. Doch wesentlich schlimmer ist es,
wenn bei einem bewaffneten Raubüberfall auch das Leben der Angestellten und
Kunden gefährdet wird. Für den Unternehmer Franz Schreyer war dies das
ausschlaggebende Argument, das Sicherheitssystem seiner modernen Tankstelle und
der anliegenden Gebäude, die ebenfalls zur Unternehmens-gruppe Schreyer gehören,
zu erweitern. Bei der Suche nach einem effizienten Videoüberwachungssystem
wurde Franz Schreyer auf die Netzwerkkameras des Kaiserslauterer Herstellers
Mobotix AG aufmerksam. Heute sichern insgesamt 12 Geräte sowohl die Außenanlage
als auch den Shop der Tankstelle und erhöhen so die Mitarbeitersicherheit.
Der Unternehmer Franz Schreyer ist ein aktiver Geschäftsmann:
In knapp 30 Jahren hat er in der bayerischen Gemeinde Markt Indersdorf eine
Unternehmensgruppe aufgebaut, zu der heute neben der Schreyer Haustechnik GmbH
ein Bad-Studio mit Fachmarkt, eine Immobilien-Abteilung sowie eine
Autowaschanlage gehören. 1993 eröffnete Franz Schreyer außerdem eine moderne
Tankstelle mit viel Platz zwischen den Zapfsäulen, speziellen LKW-Zapfsäulen für
Lastwagen und Busse, geschwungener
Glasdach-Konstruktion für viel Tageslicht und einem Shop. Das Konzept hatte der
Unternehmer selbst entwickelt, da die Vertragsangebote der Ketten nicht seinen
Vorstellungen entsprachen. Drei Jahre später erweiterte er das bestehende
Angebot mit einer LKW-Waschanlage – und sicherte sich damit weitere
Kunden.
Sicherheit für Mitarbeiter und Kunden
Für die Sicherheit der Angestellten in der Tankstelle und den
dazugehörenden Shop sorgte lange Zeit lediglich ein Alarmknopf. „Wegen der paar
Tankflitzer, die wir hier im ländlichen Bayern haben, braucht man eigentlich
keine Kameraüberwachung“, erklärt Franz Schreyer seine ursprüngliche Schutzmaßnahme.
Nach einem bewaffneten Raubüberfall dachte der Unternehmer dann aber doch über
die Installation einer Videoüberwachungsanlage
nach: „Die Sicherheit für das Personal wird dadurch erheblich erhöht. Und das
war für mich der ausschlaggebende Grund.“
Analog oder digital?
Auf der Suche nach einem effizienten, zukunftsfähigen Videoüber-wachungssystem
ließ sich der Geschäftsmann mehrfach von verschiedenen renommierten Anbietern
beraten. In diesen Gesprächen stand immer die grundlegende Entscheidung im
Mittelpunkt: analoge Geräte oder digitale Netzwerkkameras? „Von Netzwerkkameras
hatten mir die großen Anbieter ganz abgeraten; diese seien noch viel zu teuer.
Aber diese Technologie war eigentlich genau das, was mich interessierte“,
erinnert sich der Unternehmer. Und dennoch: „Jeder Hersteller hat mir analoge
Technik angeboten.“ Aber schon die folgenden Verkaufs- und Planungsgespräche
fielen meist unbefriedigend für Franz Schreyer aus: „Meistens tauchte zuerst
ein Verkäufer auf, der das Blaue vom Himmel versprach. Später kam dann ein
Techniker, der mich über die Probleme informierte.“
Auch die Tatsache, dass man ihm für vier Zapfsäulen die
Installation von insgesamt acht Kameras empfahl, konnte der Unternehmer nicht
nachvollziehen. Denn mit jeder Installation und jeder erneuten Erweiterung des
Kamerasystems wären kostenintensive Verlegearbeiten analoger Kabel notwendig,
die die Kamera mit dem Monitor beziehungsweise einem Rekorder verbindet.
Digitale Netzwerkkameras nutzen für den Transport der Aufnahmen dagegen ein
Computernetz oder ISDN-Leitungen, die heutzutage in den meisten Gebäuden und Außenanlagen
ohnehin bereits vorhanden sind.
Keine umständliche Suche
„Außerdem habe ich festgestellt, dass die analoge Technik
viel zu kompliziert ist“, erklärt Franz Schreyer. „Da muss man zum Beispiel
ziemlich lange suchen, um an die gewünschten Bilder zu kommen.“ Intelligente Netzwerkkameras bieten
dagegen die Möglichkeit, Bilder mit einer so genannten Eventsteuerung
aufzunehmen, das heißt, eine Aufnahme und Speicherung erfolgt tatsächlich erst
dann, wenn sich eine Veränderung im Bild ergibt. Eine lange Suchdauer wird so
vermieden.
Mit diesen Anforderungen ging der technisch versierte
Unternehmer im Herbst 2005 auf die Systems in München, um sich genauer über die
Option „Netzwerkkamera“ zu informieren. Dort ließ er sich am Messestand des
Kaiserslauterer Herstellers Mobotix die Technologie und Einsatzmöglichkeiten
der digitalen Netzwerkkameras erklären. „Die Mobotix-Mitarbeiter haben mir
dabei die Kostenangst genommen. Außerdem habe ich mir bei der Gelegenheit
direkt einen Secure-Partner empfehlen lassen.“
Zwei mal fünf gibt fünfzehn
Willi Fischer, Elektromeister und Inhaber der Firma
Netzwerkservice-Fischer (www.netzwerkservice-fischer.de) beriet den
Tankstellenbesitzer. Und kam zu dem Ergebnis, dass fünf Mobotix-Kameras für eine effiziente
Videoüberwachung des Außenbereichs ausreichen: vier für die Zapfstation und
eine weitere für die Kontrolle des in unmittelbarer Nähe liegenden Eingangs der
Schreyer Haustechnik GmbH.
Für den recht großen Tankstellen-Shop, in dem die Kunden von
Motoröl über Zeitschriften und Zigaretten bis hin zu Getränken und Blumen
nahezu alles erhalten können, installierte der Techniker Fischer eine weitere
Kamera-Lösung. Fünf D10-FixDome-Kameras, die sich durch ihr Design unauffällig
in den Verkaufsraum integrieren und in ihrem Inneren mit jeweils zwei
individuell wähl- und ausrichtbaren Objektiven ausgestattet sind, steigern nun
die Sicherheit der Mitarbeiter. Zusätzlich bieten die insgesamt zehn
Kameraaufnahmen aber auch die Möglichkeit, Diebstähle verfolgen zu können. Denn
mit einer Auflösung von bis zu 1,3 Megapixeln entstehen detailgenaue, aussagekräftige
Bilder, die im Ernstfall als Beweismittel dienen können. Die unterschiedlichen
Objektive nehmen alle Bereiche im Verkaufsraum nach Bedarf ins Visier: Eine der
Kameras mit zwei Fisheye-Objektiven deckt den gesamten Zeitschriftenbereich ab,
eine weitere mit einem Fisheye- und einem Standard-Objektiv überblickt den
gesamten Laden und zusätzlich den Eingang.
Einfach ins Netzwerk eingebunden
Die Bildübertragung auf die PC-Bildschirme im Kassenbereich
sowie in das Büro des Tankstellenleiters und das Büro von Inhaber Franz
Schreyer erfolgt über das bestehende Netzwerk, in das die Mobotix-Kameras
einfach wie ein Drucker eingebunden werden konnten. Auch wenn Franz Schreyer
einmal unterwegs ist und – wie er sagt – „gerne hin und wieder“
einen Blick in sein Unternehmen werfen möchte, ist das machbar: Der Unternehmer
kann mit der entsprechenden Zugangsberechtigung die Bilder der Mobotix-Kameras über
jeden Internetzugang mit einem Standard-Browser einsehen.
Die so genannte Event-Steuerung sorgt dafür, dass die Kameras
nur dann Bilder an den 1.000 GB großen Server zur Speicherung übertragen, wenn
tatsächlich eine Veränderung im Bild entsteht. Dadurch wird die Netzwerklast
auf ein Minimum reduziert. Dabei werden auch Vor- und Nachalarmbilder berücksichtigt,
die für eine spätere Auswertung wichtig sein können. Die Veränderungen werden von
den in jeder Mobotix-Kamera integrierten Sensoren wie Bewegungsmelder und
Mikrofon oder, wie im Falle des Systems von Franz Schreyer, mit
Passiv-Infrarotsensoren erkannt. Die Auswertung erfolgt selbstständig über
einen integrierten Linux-PC.
Zukunftspläne
Franz Schreyer ist nach den ersten Wochen zufrieden: „Die
Bildqualität ist hervorragend – und ein ganz wichtiger Grund, warum ich
mich für Mobotix entschieden habe.“ Der Unternehmer plant bereits, auch die
LKW-Waschanlage sowie die Selbstwaschboxen in der nächsten Zeit mit Überwachungskameras
auszustatten.
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Weitere Informationen:
Mobotix AG
Dr. Ralf Hinkel
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