Anwenderbericht
Ein gutes Bild sagt mehr als 1000 Worte
Werkswagen erfreuen sich
immer größerer Beliebtheit – kein Wunder, verfügen sie doch über eine
hochwertige Ausstattung und sind "scheckheftgepflegt". Dieser hohe Standard soll sich natürlich auch im
Bildmaterial widerspiegeln, das als Verkaufsunterstützung eingesetzt wird. Beim
Absatz von Werkswagen gewinnt der Vertrieb über Internetplattformen wie z.B.
autoscout24.de und der Unternehmens-Website mercedes-benz.de immer stärker an
Bedeutung. Um diese Entwicklung zu fördern und die Fahrzeuge perfekt zu
präsentieren, entwickelte DaimlerChrysler einen professionellen
Bebilderungsprozess, bei dem das Unternehmen Netzwerkkameras des
Kaiserslauterer Herstellers Mobotix einsetzt.
Die Bildqualität muss stimmen
Vor ihrer Präsentation im Internet werden Werkswagen bei
DaimlerChrysler gewartet, optisch aufbereitet und fotografiert. Dieser
Standard-Vorgang erfolgt an den Standorten der DaimlerChrysler PKW
Instandsetzung in Fellbach, Sindelfingen und Untertürkheim. Ursprünglich
fotografierte man hierbei die Fahrzeuge mit einer handelsüblichen
Digitalkamera. "Diese Bilder entsprachen aber nicht den professionellen
Standards, die unsere Kunden gewohnt sind", erläutert Verkaufsleiter Peter
Gruner. "So gab es zum Beispiel keine einheitliche Bildaussage. Darüber
hinaus mussten die Bilder manuell den entsprechenden Fahrzeugdaten zugeordnet
werden. Und angesichts der zunehmenden Bedeutung des Internet-Vertriebs wurde
dieser Aufwand zu groß." Die Verantwortlichen suchten deshalb nach einer
Lösung, die den kompletten Vorgang weitestgehend automatisiert und zugleich
qualitativ hochwertige Bilder für das Internet liefert. Zu diesem Zweck
entwickelte man eine spezielle Bebilderungssoftware, die das Originalfoto
automatisch allen verkaufsrelevanten Informationen eines Fahrzeugs zuordnet und
so eine effiziente Bereitstellung aller Daten im Internet ermöglicht.
Brillant und robust
Erforderlich war für den neuen Prozess zudem eine Kamera, die
detailscharfe Bilder erstellt und sich zugleich problemlos in ein Netzwerk
einbinden lässt. Bei den Recherchen wurde man auf die
Netzwerkkamera-Technologie von Mobotix aufmerksam. Die Kameras des
Kaiserslauterer Unternehmens bieten eine detailscharfe Auflösung und lassen
sich – ähnlich einem Drucker – einfach an ein Netzwerk anschließen.
Bedient werden die Kameras über einen Standard-Webbrowser. Thomas Seeliger,
Inhaber von Sit-Livecam und Secure Partner von Mobotix, präsentierte die
Netzwerkkamera bei DaimlerChrysler und überzeugte. Die Mobotix-Lösung wurde in
den Bebilderungsprozess integriert.
Einheitliche Fotosets
Für die Werkswagenaufnahmen errichtete man in einem nächsten
Schritt an allen drei Standorten der DaimlerChrysler PKW Instandsetzung
Fotosets mit identischem Bildhintergrund und professioneller Beleuchtung. Die
Mobotix-Kameras wurden dabei auf einer mobilen Fotostation mit Monitor
installiert und direkt in das LAN (Local Area Network) eingebunden. Trotz
dieser vereinheitlichenden Maßnahmen war es nicht einfach, mit möglichst geringem
Aufwand sehr unterschiedliche Fahrzeuge mit gleich bleibend hoher Qualität zu
fotografieren. "Hier mussten wir einfach einen 'Fotokompromiss'
finden", erklärt Thomas Seeliger von Sit-Livecam. "Wir haben dann die
Fahrzeugpositionierung, den Einstellwinkel, die Position der Fotostation und
die Ausrichtung der Strahler einmalig so definiert, dass in jedem Fall das
bestmögliche Bild entsteht – egal, ob gerade eine A-Klasse oder ein SLK
fotografiert wird. Dadurch werden lediglich zwei in das Programm integrierte
http-Befehlsvariationen benötigt, was wiederum das Handling extrem
vereinfacht."
Hohe Qualität mit wenig
Aufwand
Zur Aufnahme der Fahrzeugbilder wird die Mobotix-Kamera als
Webcam verwendet. Die Kamera liefert das aktuelle Livebild des Fotoset-Fahrzeugs
per http-Zugriff auf den Webserver des angeschlossenen Computers. Alle drei
Sekunden wird das Livebild der Webcam dann abgefragt und auf der
Computer-Oberfläche eingeblendet. Der Bediener speichert anschließend per
Mausklick das aktuelle Bild des Werkswagens mit den entsprechenden
Fahrzeugdaten auf einem Web-Server der DaimlerChrysler AG. Von dort aus werden
die Informationen direkt auf den ausgewählten Internet-Verkaufsplattformen
hinterlegt. Die Qualität der Bilder entspricht dabei denen einer Digitalkamera.
Bei DaimlerChrysler ist man mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Peter Gruner
resümiert: "Mit der Mobotix Technologie haben wir eine rationelle und
stabile, aber dennoch anwenderfreundliche Möglichkeit gefunden, unsere
Werkswagen optimal zu fotografieren – und damit unsere Verkaufschancen im
Internet deutlich zu verbessern."
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<< Infobox: Verwendete Hardware beim DaimlerChrysler
AG Werkswagenverkauf >>
Kameras:
3 Mobotix-Kameramodelle M1M IT
Verbindung:
Die Kamerabilder werden aufgenommen und direkt an einen
Bildserver versandt. Die Kamera ist somit nicht direkt an das DaimlerChrysler
AG-Netz angeschlossen.
Fileserver:
Bereits vorhandener Server im DaimlerChrysler AG-Netz
Stromversorgung:
Pro Kamera ein Mobotix Poweradapter, Fernspeisung über das
Netzwerkkabel
<< Infobox: Mobotix AG >>
Hauptsitz:
MOBOTIX AG
Luxemburger Strasse 6
D-67657 Kaiserslautern
Tel.: +49-631-3033-111
Fax:
+49-631-3033-190
Internet:
www.mobotix.com
Niederlassungen:
Columbia, South
Carolina (USA)
Vorstand und Gruender:
Dr. Ralf Hinkel, Diplom-Informatiker
Mitarbeiter:
zirka 60 in Deutschland und 4 in USA
Umsatzentwicklung:
Im Geschaeftsjahr 2004/2005 erzielte Mobotix Umsatz von 12,1
Millionen Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 44 Prozent gegenueber dem
Vorjahr. Die Exportquote liegt derzeit bei 46 Prozent. Die Gewinnzone erreichte
Mobotix bereits im letzten Quartal 2002.
Installationen:
Ueber 50.000 installierte Netzwerkkamera-Systeme bis Ende
2005
Vertrieb:
Indirekter Vertrieb ueber 125 Partner in 60 Laendern sowie
den Fachhandel