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Sie sehen den Artikel: Ein gutes Bild sagt mehr als 1000 Worte. Veröffentlicht am: 05.01.2006
 
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Anwenderbericht

 

Ein gutes Bild sagt mehr als 1000 Worte

 

Werkswagen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – kein Wunder, verfügen sie doch über eine hochwertige Ausstattung und sind "scheckheftgepflegt". Dieser hohe Standard soll sich natürlich auch im Bildmaterial widerspiegeln, das als Verkaufsunterstützung eingesetzt wird. Beim Absatz von Werkswagen gewinnt der Vertrieb über Internetplattformen wie z.B. autoscout24.de und der Unternehmens-Website mercedes-benz.de immer stärker an Bedeutung. Um diese Entwicklung zu fördern und die Fahrzeuge perfekt zu präsentieren, entwickelte DaimlerChrysler einen professionellen Bebilderungsprozess, bei dem das Unternehmen Netzwerkkameras des Kaiserslauterer Herstellers Mobotix einsetzt.

 

Die Bildqualität muss stimmen

 

Vor ihrer Präsentation im Internet werden Werkswagen bei DaimlerChrysler gewartet, optisch aufbereitet und fotografiert. Dieser Standard-Vorgang erfolgt an den Standorten der DaimlerChrysler PKW Instandsetzung in Fellbach, Sindelfingen und Untertürkheim. Ursprünglich fotografierte man hierbei die Fahrzeuge mit einer handelsüblichen Digitalkamera. "Diese Bilder entsprachen aber nicht den professionellen Standards, die unsere Kunden gewohnt sind", erläutert Verkaufsleiter Peter Gruner. "So gab es zum Beispiel keine einheitliche Bildaussage. Darüber hinaus mussten die Bilder manuell den entsprechenden Fahrzeugdaten zugeordnet werden. Und angesichts der zunehmenden Bedeutung des Internet-Vertriebs wurde dieser Aufwand zu groß." Die Verantwortlichen suchten deshalb nach einer Lösung, die den kompletten Vorgang weitestgehend automatisiert und zugleich qualitativ hochwertige Bilder für das Internet liefert. Zu diesem Zweck entwickelte man eine spezielle Bebilderungssoftware, die das Originalfoto automatisch allen verkaufsrelevanten Informationen eines Fahrzeugs zuordnet und so eine effiziente Bereitstellung aller Daten im Internet ermöglicht.

 

Brillant und robust

 

Erforderlich war für den neuen Prozess zudem eine Kamera, die detailscharfe Bilder erstellt und sich zugleich problemlos in ein Netzwerk einbinden lässt. Bei den Recherchen wurde man auf die Netzwerkkamera-Technologie von Mobotix aufmerksam. Die Kameras des Kaiserslauterer Unternehmens bieten eine detailscharfe Auflösung und lassen sich – ähnlich einem Drucker – einfach an ein Netzwerk anschließen. Bedient werden die Kameras über einen Standard-Webbrowser. Thomas Seeliger, Inhaber von Sit-Livecam und Secure Partner von Mobotix, präsentierte die Netzwerkkamera bei DaimlerChrysler und überzeugte. Die Mobotix-Lösung wurde in den Bebilderungsprozess integriert.

 

Einheitliche Fotosets

 

Für die Werkswagenaufnahmen errichtete man in einem nächsten Schritt an allen drei Standorten der DaimlerChrysler PKW Instandsetzung Fotosets mit identischem Bildhintergrund und professioneller Beleuchtung. Die Mobotix-Kameras wurden dabei auf einer mobilen Fotostation mit Monitor installiert und direkt in das LAN (Local Area Network) eingebunden. Trotz dieser vereinheitlichenden Maßnahmen war es nicht einfach, mit möglichst geringem Aufwand sehr unterschiedliche Fahrzeuge mit gleich bleibend hoher Qualität zu fotografieren. "Hier mussten wir einfach einen 'Fotokompromiss' finden", erklärt Thomas Seeliger von Sit-Livecam. "Wir haben dann die Fahrzeugpositionierung, den Einstellwinkel, die Position der Fotostation und die Ausrichtung der Strahler einmalig so definiert, dass in jedem Fall das bestmögliche Bild entsteht – egal, ob gerade eine A-Klasse oder ein SLK fotografiert wird. Dadurch werden lediglich zwei in das Programm integrierte http-Befehlsvariationen benötigt, was wiederum das Handling extrem vereinfacht."

 

Hohe Qualität mit wenig Aufwand

 

Zur Aufnahme der Fahrzeugbilder wird die Mobotix-Kamera als Webcam verwendet. Die Kamera liefert das aktuelle Livebild des Fotoset-Fahrzeugs per http-Zugriff auf den Webserver des angeschlossenen Computers. Alle drei Sekunden wird das Livebild der Webcam dann abgefragt und auf der Computer-Oberfläche eingeblendet. Der Bediener speichert anschließend per Mausklick das aktuelle Bild des Werkswagens mit den entsprechenden Fahrzeugdaten auf einem Web-Server der DaimlerChrysler AG. Von dort aus werden die Informationen direkt auf den ausgewählten Internet-Verkaufsplattformen hinterlegt. Die Qualität der Bilder entspricht dabei denen einer Digitalkamera. Bei DaimlerChrysler ist man mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Peter Gruner resümiert: "Mit der Mobotix Technologie haben wir eine rationelle und stabile, aber dennoch anwenderfreundliche Möglichkeit gefunden, unsere Werkswagen optimal zu fotografieren – und damit unsere Verkaufschancen im Internet deutlich zu verbessern."

 

((5.220 Zeichen))

 

 

<< Infobox: Verwendete Hardware beim DaimlerChrysler AG Werkswagenverkauf >>

 

Kameras:

3 Mobotix-Kameramodelle M1M IT

 

Verbindung:

Die Kamerabilder werden aufgenommen und direkt an einen Bildserver versandt. Die Kamera ist somit nicht direkt an das DaimlerChrysler AG-Netz angeschlossen.

 

Fileserver:

Bereits vorhandener Server im DaimlerChrysler AG-Netz

 

Stromversorgung:

Pro Kamera ein Mobotix Poweradapter, Fernspeisung über das Netzwerkkabel

 

 

<< Infobox: Mobotix AG >>

 

Hauptsitz:

MOBOTIX AG

Luxemburger Strasse 6

D-67657 Kaiserslautern

Tel.: +49-631-3033-111

Fax: +49-631-3033-190

Internet: www.mobotix.com

 

Niederlassungen:

Columbia, South Carolina (USA)

 

Vorstand und Gruender:

Dr. Ralf Hinkel, Diplom-Informatiker

 

Mitarbeiter:

zirka 60 in Deutschland und 4 in USA

 

Umsatzentwicklung: 

Im Geschaeftsjahr 2004/2005 erzielte Mobotix Umsatz von 12,1 Millionen Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 44 Prozent gegenueber dem Vorjahr. Die Exportquote liegt derzeit bei 46 Prozent. Die Gewinnzone erreichte Mobotix bereits im letzten Quartal 2002.

 

Installationen:

Ueber 50.000 installierte Netzwerkkamera-Systeme bis Ende 2005

 

Vertrieb:

Indirekter Vertrieb ueber 125 Partner in 60 Laendern sowie den Fachhandel

 

 

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