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Sie sehen den Artikel: Die Initiative „Energy Smart Miami“ startet Vorzeigeprojekt zur Reduktion des Energieverbrauchs. Veröffentlicht am: 25.09.2009
 
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Cleveres Smart Grid im Sunshine State

 

Die Initiative „Energy Smart Miami“ startet Vorzeigeprojekt zur Reduktion des Energieverbrauchs

 

Energie ist das Thema der Stunde, stellt doch die Energieversorgung für die nächsten Jahre eine gewaltige Herausforderung dar. Wachsender Energiebedarf auf der einen Seite und der Klimawandel auf der anderen erfordern eine Neuorientierung in Richtung regenerativer Energien. Aus diesem Grunde hat es das Thema Energiemanagement an die Spitzen der Agenden von Bund, Ländern und Kommunen in Deutschland und den USA geschafft. „Smart Grid“ ist ein Begriff, der in diesem Zusammenhang immer wieder auftaucht. Es handelt sich dabei um ein intelligentes Stromsystem, das sämtliche Informationen von Einspeisern und Verbrauchern verbindet und auf diese Weise Stromproduktion- und verbrauch in Echtzeit effizient und zuverlässig steuert. In den USA, genauer gesagt im Regierungsbezirk Miami-Dade County, wird daran gearbeitet aus der Vision Realität werden zu lassen. So verkündete Bürgermeister Manny Diaz unlängst die Investition von 200 Millionen US-Dollar an Bundesmitteln in den kommenden zwei Jahren. Mit dem Geld wird die Initiative „Energy Smart Miami“ ein intelligentes Stromnetz aufbauen und die Nutzung erneuerbarer Energien fördern.

 

Neben der Kommune Miami sind auch die Florida Light & Power Company (FPL), General Electric, Silver Spring Networks und Cisco Systems an der Initiative beteiligt. Grundlage der Energieoffensive ist der „Recover Act“ der Obama-Administration, der die gezielte Investition in alternative und erneuerbare Energien sowie in grüne Technologien vorsieht. Alleine im Rahmen von „Energy Smart Miami“ sollen auf diese Weise 800 bis 1.000 neue Arbeitsplätze innerhalb von zwei Jahren geschaffen werden. Damit soll das Programm nicht nur zum Klimaschutz beitragen und den Stromverbrauch reduzieren, sondern auch zur Ankurbelung der Wirtschaft beitragen.

 

Immer auf dem Laufenden – Verbrauchsmessung in Echtzeit

Basis der Initiative ist die Installation von innovativen, drahtlosen Stromzählern – sogenannten Smart Metern – in einer Million Haushalten und Betrieben in Miami-Dade County. Ziel ist es, die Stromabnehmer in Echtzeit darüber zu informieren, wie viel Strom sie an welchen Stellen im Haus bzw. an welchen Geräten gerade verbrauchen. Die Auswertung kann auf einer monatlichen, wöchentlichen, täglichen oder stündlichen Basis erfolgen. Damit bekommt der Endverbraucher ein Instrument an die Hand, mit dem er seinen Stromverbrauch gezielt überwachen und reduzieren kann. Darüber hinaus weiß die FPL als Energieversorger der Kommune detailliert über die Systemeffizienz und -stabilität bescheid. In den kommenden fünf Jahren sollen insgesamt vier Millionen Privathaushalte und Betriebsstätten mit Smart Metern vernetzt sein. Dies entspricht einem Investitionsvolumen von insgesamt 700 Millionen US-Dollar. Das zentrale Kommunikationselement in diesem System ist ein übergreifendes Netzwerk – ähnlich dem Internet – dass das Management solch eines komplexen Stromsystems erst ermöglicht. Jedoch weißt ein Smart Grid wesentlich mehr „Netzknotenpunkte“, sprich Einspeisepunkte, Verbraucher und Sensoren als das heutige Internet auf. Prinzipiell sind beide Netzwerke aber identisch: Im Internet werden Informationsflüsse gesteuert, im Smart Grid Stromflüsse. Somit steht das Netzwerk als Plattform im Mittelpunkt einer Reduktion des Stromverbrauchs.

 

Weniger verbrauchen – weniger bezahlen

Durch die intelligenten Stromzähler können ferner neue Preissysteme für die Endverbraucher etabliert werden. Sie sollen die Kunden dazu motivieren, den Strom im Idealfall dann zu verbrauchen, wenn genügend Kapazität vorhanden ist. Auf diese Weise sollen der Energieverbrauch im Ganzen reduziert und die Energiepreise gesenkt werden. Durch die Einbeziehung der Endkunden in die Organisation kann darüber hinaus die so genannte Reservekapazität verringert werden. Sie wird im Normallfall durch gas- oder ölbefeuerte Kraftwerke bereitgestellt, um das Stromnetz bei Verbrauchsspitzen zu stabilisieren. Diese Vorgehensweise ist jedoch recht teuer, so dass innerhalb eines Smart Grids dazu übergegangen wird, Reservekapazitäten durch die Endverbraucher bereitstellen zu lassen. Hierdurch sinken wiederum die Energiekosten und sowohl Stromproduzenten als auch Verbraucher profitieren.

 

Deutschland ist aktiv

Auch in Deutschland werden erste Pilotprojekte angestoßen, um Smart Grids zu etablieren. So startet Cisco Systems mit einem namhaften Stromerzeuger einen Testlauf, um einzelne Haushalte und Büros mit intelligenter Kommunikationstechnologie zur Verbrauchssteuerung von Elektrogeräten auszustatten. Hierzu gehört die Installation von Smart Metern, Home Energy Management Systemen und Smart Plugs zur Steuerung von Endgeräten. Zu Spitzenlastzeiten werden die von den Testern freigegebenen Geräte je nach Bedarf und Anforderung automatisch abgeschaltet und der Verbrauch damit effizient gestaltet sowie insgesamt reduziert. Das ganze geschieht ohne Einschränkung des Komforts für den Nutzer.

 

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Autoren:

Michael Ganser, Senior Vice President DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz)

und Vorsitzender der Geschäftsführung Cisco Deutschland

 

Christian Feißt, Industry Lead Utilities Cisco IBSG

 

Weitere Informationen:

 

Cisco Systems GmbH

Sabine Lobmeier

Am Söldnermoos 17

85399 Hallbergmoos

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Über Cisco

Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA) ist

mit 36,1 Milliarden US-Dollar Umsatz (25. Juli 2009) weltweit führender

Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche

Niederlassung Cisco Systems GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei

München und Büros in Eschborn bei Frankfurt am Main, Hamburg,

Düsseldorf, Stuttgart und Berlin. Cisco-Produkte werden in Europa von der

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vollständigen Besitz der Cisco Systems, Inc.

 

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oder Kennzeichen von Cisco Systems, Inc. und/oder deren verbundenen

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Dieses Dokument ist eine Veröffentlichung von Cisco.

 

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Andreas Dohmen, Norbert Spinner; WEEE-Reg.-Nr. DE 6528640

 


 

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